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08.05.2012
09:57

Ausblick auf Moodle 2.3

Am 1. Juni 2012 steht die Veröffentlichung von Moodle 2.3 an. Die angekündigte Verbesserung im Dateimanagement äussert sich in Form der Drag&Drop-Funktion, welche im Eduweb- und PHZ-Moodle bisher mit Hilfe eines Blocks realisiert und browserabhängig war.

Tatsächlich stellt diese Form des Uploads eine wesentliche Arbeitserleichterung dar. Zusätzlich soll neu die Möglichkeit bestehen, für Dateien neben dem Namen auch Dateityp und Grösse anzugeben.

 

Die Drag&Drop-Funktion soll des Weiteren auch in Forumsbeiträgen, für Kursteilnehmende im Rahmen von Lernaufgaben und für Administratoren zum Hochladen von csv-Files und Nutzerbildern verfügbar sein. Die Aktivität Lernaufgabe wird übrigens mit einem neuen Erscheinungsbild aufwarten, sodass die einzelnen Aufgabentypen erst in den Einstellungen selbst definiert werden. Zu rechnen ist künftig auch noch mit zusätzlichen Möglichkeiten Lernaufgaben zu stellen, z.B. Gruppenarbeiten.

Als weitere kleine Arbeitserleichterung für Kursleiterinnen und Kursleiter soll es mit der neuen Version möglich sein, am Ende des Kurses ein weiteres Thema oder einen Wochenabschnitt hinzuzufügen, ohne in die Kurseinstellungen zu wechseln. 

 

 

Es bleibt abzuwarten, wann Survey 2, welches die Funktionen von Umfrage, Questionnaire und Feedback kombiniert, implementiert wird. Für den Release von Moodle 2.3 wird es aber wohl nicht mehr reichen. 

Eduweb wird nach eingehenden Tests Moodle so bald wie möglich auf 2.3 updaten.

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22.03.2012
13:27

Verbesserungen und Anpassungen in Moodle

Das Eduweb arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Usability von Moodle und evaluiert, installiert und optimiert neue Module. In den letzten Wochen wurden im PHZ-Moodle sowie in allen anderen Eduweb-Moodle-Instanzen folgende Neuerungen vorgenommen:

  • Modul Tutorship
  • WIRIS-Editor
  • Kursarchiv
  • minimierte Kursansicht

 

Tutorship

Die deutsche Übersetzung, eine Möglichkeit zur Navigation zwischen allen Wochen des Semesters und Datumsangaben haben das bestehende Modul bereits wesentlich nutzerfreundlicher gemacht. In einem nächsten Schritt sollte für Kursleitende auch noch die Möglichkeit geschaffen werden, Sprechstunden bereits im Voraus für die einzelnen Wochen zu unterschiedlichen Zeiten festzulegen. Dazu bedarf es allerdings einer völligen Neuentwicklung des Moduls.

WIRIS-Editor

Dank der Installation des WIRIS-Plugins können Moodle-User auf einfache Art und Weise mathematische Formeln im Texteditor eingeben. Die Nutzung des WIRIS-Editors in Moodle wird hier erläutert. 

Kursarchiv

Bei vielen Kursen kann die persönliche Kursübersicht auf der Startseite schnell einmal unübersichtlich werden. Mit Hilfe einer JavaScript-Erweiterung des Moodle-Blocks-Kursarchiv lässt sich die Startseite "aufräumen". Kurse, welche nicht mehr oder sehr selten benötigt werden, können einfach per Drag&Drop ins Kursarchiv verschoben werden. Dies hat keinerlei Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Kursen. Sie werden auch nicht gelöscht, sondern nur in der Ansicht auf der Startseite anders dargestellt. Kurse können auch aus dem Kursarchiv heraus aufgerufen und natürlich wieder zurück verschoben werden.

Minimierte Kursansicht

Bedingt durch die flache Struktur eines Moodle-Kurses kann es schon einmal vorkommen, dass man relativ lange scrollen muss, um ans Ziel zu gelangen. Basierend auf der Idee des Collapsed Weeks Course Format erlauben zwei Symbole eine nutzerseitige Anpassung der Kursansicht. Mit einem Klick auf das entsprechende Ordnersymbol kann der Kurs soweit minimiert werden, dass nur noch die Titel der Kursabschnitte angezeigt werden. Ein Klick auf die Überschrift bewirkt ein "Ausklappen" des Inhalts.

Dozierende und Kursleitende der PHZ finden Anleitungen zu diesen Neuerungen im Info- und Lernkurs. Unsere Kunden dürfen uns bei Fragen gerne kontaktieren.

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Edutags und Moodle

Wer auf seine Lesezeichen oder Favoriten nicht nur im eigenen Browser zugreifen, sondern diese völlig ortsunabhängig auf verschiedenen Computern nutzen möchte, verwendet Social-Bookmarking-Dienste. Damit lassen sich Internet-Lesezeichen bequem online verwalten. Die verschiedenen Social-Bookmarking-Dienste wie Mister Wong, Delicious, Diigo usw. bieten alle ähnliche Funktionen. Nutzer/-innen haben die Möglichkeit Lesezeichen hinzuzufügen oder zu löschen, in Kategorien einzuteilen, mit Schlagwörtern (Tags) zu versehen, zu teilen oder privat abzulegen, zu bewerten oder zu kommentieren. Besonders wertvoll ist der Einblick in die Sammlungen anderer Nutzer, was auch das Auffinden von qualitativ hochwertigen Seiten erleichtert. Bei manchen Anbietern gibt es Gruppenfunktionen, sodass gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen oder auch Studierenden und Schülerinnen und Schülern thematische Sammlungen aufgebaut werden können.

Edutags verdankt seine Entwicklung der Tatsache, dass die bisher redaktionell gepflegte Sammlung von Internetressourcen des Deutschen Bildungsservers angesichts der kontinuierlich wachsenden Informationsmengen nicht mehr auf diesem Weg alleine betreut werden konnte. Neu sollten die von Usern freigegebenen Ergebnisse nach Tags sortiert in einem gesonderten Bereich fokussiert werden. Dabei werden die Nutzerinnen und Nutzer mit systemseitigen Tag-Vorschlägen (Taxonomie) unterstützt, dürfen aber auch eigene Tags vergeben (Folksonomie). Eingestellte Ressourcen können nach erfolgter Prüfung auch in den redaktionellen Teil des Bildungsservers übernommen werden.

Aus dem Namen Edutags lässt sich bereits die Spezialisierung dieses Social-Bookmarking-Dienstes auf Ressourcen für den Unterricht und das Lernen und Lehren mit digitalen Medien ablesen. Gerade in der Lehrerausbildung und im Schulbereich kann dies als Vorteil angesehen werden und den Einstieg in Nutzung von Social Bookmarking erleichtern. Schliesslich stehen Dozierende sowie Lehrerinnen und Lehrer zunehmend vor der Aufgabe Internetressourcen für Lehre und Unterricht zu recherchieren und zur Verfügung zu stellen. Dabei erweist es sich als Chance, nicht nur selbst gefundene Ressourcen archivieren zu können, sondern auch von den Ergebnissen der Kolleginnen und Kollegen zu profitieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eigene Materialsammlungen in interaktiver Form in den fachlichen Diskurs einzubringen.

Was ausserdem für die Verwendung von Edutags spricht, ist die Tatsache, dass Suchergebnisse und Ressourcensammlungen in mehreren Formaten exportiert und in Moodle eingebunden werden können. Neben dem Export im html-Format (Einbinden als Textfeld oder Textseite in Moodle) und der Erstellung eines PDF (Datei in Moodle) besteht auch die Möglichkeit eine Cloud, die durch Auswahl einzelner Tags generiert wurde, zu erstellen. In Moodle lässt sich diese Tag-Cloud wiederum in einem Block oder auch als Textfeld einbetten.

Eine Reihe von Videotutorials erklärt die Arbeit mit Edutags. Warum also nicht einmal eine persönliche oder in einer Gruppe erstellte Linksammlung auf eine der vorgeschlagenen Arten in Moodle zur Verfügung stellen?

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Moodlemoot 2012 an der WWU Münster

Nur wenige Wochen nach der Moodlemoot Austria stand die Moodlemoot an der WWU Münster auf dem Programm. Wie bereits in Linz war auch diese Veranstaltung hervorragend organisiert. Bei mehr als 350 Teilnehmenden und einem umfangreichen Programm war das eine logistische Meisterleistung. Ein ganz besonderer Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern, die stets mit Rat und Tat zur Seite standen.

Im Hinblick auf das Programm hätten wir uns etwas detailliertere Informationen gewünscht. Oftmals konnte aufgrund des Titels nur erahnt werden, worum es inhaltlich ging. Grundsätzlich sehr positiv war die Tatsache, dass viele Beiträge Initiativen im Bildungsbereich und zur Förderung von Medienkompetenz vorstellten und sich das Programm nicht nur auf Moodle und die klassischen Workshops selbst beschränkte. Dennoch wäre es ganz gut schon im Vorfeld zu wissen, "wie viel Moodle in einem Beitrag steckt". Bedingt durch die Dichte des Programms war die Zeit zwischen den einzelnen Sessions sehr kurz gehalten, sodass auch Start- und Endzeiten nicht immer eingehalten werden konnten. Hier hätte etwas Entflechtung gut getan, auch eine gemeinsame Pause wäre für den Austausch und das Networking von Vorteil gewesen. Denn eine Konferenz ist, wie es Klaus Steitz in seinen Eindrücken im elc-Blog formuliert hat, immer "mehr als die Summe ihrer Einzelvorträge". Die Qualität der von uns besuchten Einzelvorträge war unterschiedlich, insgesamt bleibt aber ein sehr positiver Gesamteindruck zurück.

Aufgrund der kurzfristig organisierten Teilnahme an der Moodlemoot in Münster konnte das Eduweb keinen eigenen Beitrag leisten, wird dies aber bestimmt im Herbst in Luzern und im nächsten Jahr nachholen. Dem Wunsch von Stephan Rinke, ein Camp zu Moodle zu machen, werden wir an der Moodlemoot Schweiz wohl nachkommen.

Inhaltlich kann der ausführlichen Zusammenfassung der beiden Keynotes im elc-Blog eigentlich nichts mehr hinzugefügt werden. Dennoch sollte betont werden, dass auch das Eduweb die Nutzung von OER unterstützt.

Auf sämtliche von uns besuchten Beiträge einzugehen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Wie immer blieb die Qual der Wahl und gefühlt fanden die für einen persönlich relevanten Vorträge immer parallel statt. Da das Eduweb derzeit noch keine Mahara-Installation zur Verfügung stellt, haben wir nur einen Vortrag zum Thema besucht und uns über die Nutzung von E-Portfolios in der Lehrerausbildung an der PH Wien informiert. Künftig werden wir uns mit diesem Thema aber intensiver auseinandersetzen müssen. Leider haben wir es auch nicht ans Hochschultreffen geschafft. Dennoch haben wir viele gute Ideen, wie z.B. die Nutzung von edutags, Überlegungen zu einem Verbund von Community Hubs, ein sehr differenziertes Modell inklusive Moodle-Kurs zur strukturierten Urteils-Bildung in der Lehrerbildung auf der Basis von FairUrteilen, Anregungen zur Gestaltung eigener Workshops sowie einige neue Moodle-Module zum Testen mitgenommen.

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Moodlemoot Austria 2012

Die letzten beiden Tage fand die Moodlemoot Austria 2012 an der Johanes Keppler Universität in Linz statt. Während der erste Tag als klassischer Konfernztag mit Keynote und Session abgewickelt wurde, war der zweite Tag im offenen Format eines Barcamps organisiert.

Für mich war es der erste Besuch an einer österreichischen Moodlemoot und ich erlebte eine sehr aktive und engagierte Community, eine hervorragend organisierte Tagung und viel österreichischen Charme. Meine einzige Kritik diesbezüglich betrifft lediglich die Wahl der Location für den Abendanlass. Ausserdem hätte ich mir wie an anderen Tagungen üblich noch eine Liste der Teilnehmenden gewünscht.

Im Rahmen der Keynote schaltete sich David Mudràk per Adobe Connect zu und berichtete von den geplanten Änderungen in Moodle-Version 2.3., welche am 1. Juni erscheinen soll. Gearbeitet wird unter anderem an einem verbesserten Dateimanagement und einer Verbesserung des Workshop-Moduls. Der wichtigste Impuls kam meines Erachtens aus dem Publikum: die Aufforderung mehr an „Look and Feel“ von Moodle (das unbestritten schon ein wenig in die Jahre gekommen ist) und an der Usability zu arbeiten. 

Bei den weiteren Sessions fiel es mir manchmal schwer, mich zu entscheiden. Mit Sicherheit habe ich das eine oder andere spannende Thema verpasst, war aber insgesamt mit den gewählten Tracks sehr zufrieden. Spannend war der Beitrag von Torsten Maier zum Thema Blended eBook mit Moodle, auch wenn Moodle dabei in den Hintergrund trat. Eine Tatsache, die ich persönlich nicht als störend empfand, da möglicherweise an derartigen Veranstaltungen das LMS sowieso zu stark im Mittelpunkt steht. Das ist an einer Moodlemoot einerseits verständlich, andererseits verstellt es auch den Blick auf andere Aspekte des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien und konzentriert sich zu stark auf technische Belange und Möglichkeiten der Lernplattform. Den Ansatz Skripten als eBooks zur Verfügung zu stellen, möchte ich für die PHZ gerne noch näher prüfen und weiter verfolgen. Der Beitrag von Erwin Bratengeier gab einen guten Einblick in die Implementierung eines E-Learning Labels als Instrument zur Qualitätssicherung an der Donauuniversität Krems. Interessant waren auch die Erkenntnisse zur effektiven Kursgestaltung auf Basis der Eye-Tracking-Forschung. Gregely Rakoczi stellte das Thema sehr differenziert dar und verabsäumte es auch nicht die Methode kritisch zu beleuchten. Beim Publikum gut angekommen ist vor allem die Zusammenstellung der 22 Praxistipps. Da die Untersuchung auf Basis eines dreispaltigen Layouts in Moodle 1.9 erfolgte, ist es nicht ganz einfach die Erkenntnisse auf unsere Moodle-Installation inklusive Navigationsdock zu übertragen. Selber konnte ich im Rahmen der Moodlemoot einem Betrag über die Erfahrungen der PHZ Luzern beim Wechsel der Lernplattform von Blackboard nach Moodle berichten.

Das zentrale Thema am zweiten Tag im Moodle Camp war natürlich das für viele bevorstehende Update auf Moodle 2.x. Dank der Tatsache, dass die PHZ bereits mit der neuen Version gestartet ist, entstehen jetzt glücklicherweise für uns keine neuen Probleme. Neben Diskussionen zur Nutzung von Moodle im Hochschulkontext und Fremdsprachenunterricht, brachte die Demonstration der LTI-Tools für mich den grössten Wissenszuwachs. Indem man Moodle zum LTI-Provider macht und externe Tools einbinden kann, eröffnen sich ganz neue Wege und Möglichkeiten, sogar was die Integration anderer LMS in Moodle betrifft. Das Eduweb wird sich in den nächsten Tagen damit noch näher auseinandersetzen und die Kursleitenden mit den entsprechenden Informationen versorgen.

In den Pausen fanden natürlich angeregte und anregende Gespräche mit anderen Moodlenutzerinnen und –nutzern statt, sodass ich mit einem guten Gefühl und einigen neuen Inputs auf die #mootat12 zurückblicken darf. Nicht zuletzt konnte ich bereits ein wenig Werbung für die am 7. September in Luzern geplante Moodlemoot Schweiz machen und ein paar gute Referenten gewinnen.

cbrunnbauer(carola.brunnbauer@phz.ch)weiterleitenPermalinkKommentare 0Gravatar: cbrunnbauer
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