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Scheduler und Gruppenabstimmung als neue Moodle-Module
Seit Anfang dieser Woche sind zwei neue Module im PHZ- und Eduweb-Moodle verfügbar.
Scheduler
Mit dem Scheduler können Sie einen Sprechstundenkalender in den Kurs einbinden und so Termine mit Ihren Studierenden organisieren. Kurteilnehmer/-innen haben die Möglichkeit Sprechstunden online zu reservieren, welche auch per E-Mail bestätigt werden. Die Zeitfenster für die Sprechstunden werden von den Dozierenden im Vorfeld definiert. Dabei gibt es zusätzlich verschiedene Modi, was die Buchbarkeit und weitere Unterteilung der Zeitfenster betrifft. Neben Einzelbesprechungen sind auch Anmeldungen für Gruppen möglich. Nach dem Termin kann die Sprechstunde als stattgefunden markiert werden, mit Kommentaren versehen und auf Wunsch sogar beurteilt werden.
Der Scheduler ist eine flexible Lösung, die alle bisherigen Funktionen des Besprechungstools im Extranet erfüllt und z.B. durch die Gruppenbuchung noch weitere Vorteile bringt. Ein weiterer Mehrwert besteht darin, dass die Terminabsprachen im Moodle-Kurs des Moduls oder des Modulanlasses geführt werden können und nur noch eine Anwendung zum Einsatz kommt.
Gruppenabstimmung (Group-Choice)
Die Aktivität Gruppenabstimmung erleichtert die Bildung von Gruppen, vor allem da das manuelle Zuweisen der Teilnehmenden zu einer Gruppe entfällt. Nachdem die gewünschten Gruppen im Kurs definiert wurden, können Kursteilnehmende per Abstimmung eine Gruppe wählen. Sie werden dann automatisch in diese Gruppe eingeteilt, ohne dass Kursleitende noch weitere Schritte unternehmen müssten. Dadurch ergibt siche eine wesentliche Arbeitserleichterung.
Dozierende finden die Anleitungen für den Einsatz beider Module wiederum im Info- und Lernkurs. Gerne erläutern wir Ihnen die Module auf Anfrage auch näher oder organisieren einen Holkurs.
SwissMoodleMoot 2013 - Call for Papers
Am 6. und 7. September 2013 findet bereits zum zweiten Mal die SwissMoodleMoot in Luzern statt. Der Call for Papers läuft von 15. April bis 23. Juni 2013.
Alle weiteren Informationen zur SwissMoodleMoot und zur Beitragseinreichung finden Sie unter http://moodle.ch/course/view.php?id=2.
Das Eduweb freut sich über viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche interessante Beiträge.
Es war "Moot-Zeit"
Wie bereits im vergangenen Jahr war das Eduweb wiederum an den beiden anderen Moodlemoots im deutschsprachigen Raum aktiv (Erfahrungsbericht zu einer Online-Sequenz im MAS Schulmanagement) und passiv (als Zuhörer) vertreten. Die Moodlemoot Austria fand von 21. – 22. Februar an der Universität Wien statt, die deutsche Moodlemoot von 28. Februar – 1. März an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München.
Beide Veranstaltungen waren einmal mehr hervorragend organisiert, wenngleich sie doch sehr unterschiedlich waren. Die Moodlemoot Austria verzeichnete mit über 140 Teilnehmenden zwar einen neuen Rekord, kann verglichen mit der deutschen Moodlemoot, mit ihren über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber wohl noch als „klein und fein“ bezeichnet werden. Das Programm bleibt überschaubar, ist aber qualitativ hochwertig. Das Programm in München war mit über 100 Sessions sehr umfangreich und sicherlich so zusammengestellt, dass es verschiedene Zielgruppen ansprach.
In Wien hat mich vor allem der Beitrag von Stefan van der Vlies (PH fhnw) inspiriert, der mit „You got to fight, for your right, to moderate“ eine dringende Bitte aussprach, den Studierenden mehr Rechte, sprich Kursleitendenrechte, in Moodle zu gewähren. Während vom Kindergarten an den Schülern ständig mehr Rechte zugestanden und Freiheiten eingeräumt werden, passiert an Hochschulen und in Learning-Management-Systemen plötzlich das genaue Gegenteil. Hier wird den Studierenden ein ganz enger Rahmen vorgegeben, sodass kaum Spielraum bleibt. Kein Wunder, weichen die Studierenden auf andere Social-Media-Kanäle aus. Gleichzeitig – so bin ich fast überzeugt – könnte eine intensivere Beteiligung der Studierenden dazu führen, dass in Moodle mehr Aktivitäten und nicht nur Materialien eingesetzt werden. Der zweite Tag der Moodlemoot Austria war wie üblich als Barcamp organisiert, eine Veranstaltungsform, die sich durchaus bewährt hat.
Nach einer sehr guten und auch unterhaltsamen Keynote von Gunter Dueck führten die Programmgestaltung in München (die Streams starteten zeitversetzt) und meine eigene Session dazu, dass ich am Donnerstag in der Programmauswahl doch sehr eingeschränkt wurde. So war die „Ausbeute“ bis zur Kaffeepause am Nachmittag eher dürftig. Vollends entschädigt wurde ich dann jedoch durch den Workshop „Moodle muss schöner werden“ von Stephan Rinke und Julian Ridden. Mit ein wenig Fantasie, natürlich auch Aufwand und dem nötigen Know How sind in Moodle richtig gut aussehende Kurse und packendes Game Based Learning möglich. Das liefert doch gleich einmal eine Anregung für einen Workshop hier an der PHZ! Auch der Workshop von Max Woodtli und Priska Fuchs brachte einige neue Ideen, die unseren Dozierenden näher gebracht werden sollten.
Das Wichtigste an den Moodlemoots waren aber wie immer die vielen informellen Treffen, die Gespräche in den Pausen und am Abend. Gleichzeitig konnte ich wiederum neue Kontakte knüpfen und Moodler/-innen persönlich kennen lernen, denen ich bisher nur online begegnet war.
Die gemachten Erfahrungen sollten nun natürlich auch wieder in die Organisation der Swiss Moodlemoot, welche am 6. und 7. September nochmals in Luzern stattfinden wird, einfliessen. Ideen, auch für neue Formate und den Abendanlass, sind bereits vorhanden. Bleibt zu wünschen, dass 2013 mehr Dozierende der – dann bereits PH Luzern – von diesem Angebot Gebrauch machen werden.
Dropbox-Repository in Moodle wird multiuserfähig
Dank eines Hinweises auf Some Random Thoughts von Gavin Henrick war es dem Eduweb nun möglich, Dropbox multiuserfähig in den Filepicker von Moodle einzubinden.
Nötig dazu war das Erstellen einer Dropbox App mit einem Institutionsaccount und das Beantragen des Status „production“ für diese App. Das Vorgehen ist auch auf docs.moodle.org erklärt.
Im Anschluss musste das Dropbox-Repository noch vom Admin in Moodle aktiviert und der API-Key sowie das Passwort eingegeben werden.
Moodle-User, welche die Dropbox-Anbindung nutzen möchten, müssen sich einmalig mit ihrem Account registrieren und der App erlauben sich mit der eigenen Dropbox zu verbinden. Im Anschluss erscheint Dropbox als weiteres Repository im Filepicker.
Nach Auswählen der gewünschten Datei zum Hochladen kann im folgenden Dialogfenster noch ein „Alias/Link“ zur Datei angelegt werden. Dieser bewirkt, dass Dateien, im Moodlekurs automatisch aktualisiert werden, wenn sie in der Dropbox geändert und neu gespeichert werden. Somit erspart man sich das erneute Hochladen in den Kurs.
Auch Kursteilnehmende können die Dropbox-Anbindung z.B. für Aufgaben oder Datenbanken nutzen.
Update auf Moodle 2.3 im PHZ- und Eduweb-Moodle: Die wichtigsten Neuerungen
Heute Morgen erfolgte das Update auf die Moodle-Version 2.3, welche einige weitreichende Änderungen mit sich bringt. Insgesamt wurde Moodle wesentlich bedienungsfreundlicher und übersichtlicher.
An dieser Stelle möchten wir die wichtigsten Neuerungen kurz zusammenfassen und erklären. In den nächsten Tagen und Wochen wird das Eduweb sukzessive alle Manuals und die Info- und Lernkurse anpassen.
Eine kleine Umstellung ergibt sich generell beim Anlegen von Arbeitsmaterial und Aktivitäten im Kurs. Beides ist nun in einem Dialog zusammengefasst und ersetzt die beiden Drop-Down-Menüs. Zusammen mit der Auswahl erscheint rechts im Fenster die dazugehörige Kurzhilfe. Darin werden die einzelnen Module erklärt und deren Einsatzmöglichkeiten beschrieben. Angelegt wird eine Aktivität oder ein Arbeitsmaterial durch Anklicken des Radio-Buttons und dem Link "Hinzufügen".
Die Ablage von Dateien in Moodle muss nun nicht mehr über unzählige Clicks im Filepicker erfolgen, hochzuladende Dateien können ganz einfach in den Kurs, in Verzeichnisse oder in die eigenen Dateien gezogen werden. So ist es auch möglich, eine grössere Anzahl von Dateien mit nur einem Arbeitsschritt hochzuladen. Möchte man diese Art des Uploads nicht nutzen, kann über die Option "Datei hinzufügen" die bekannte Ansicht des Filepickers gewählt werden. Inhalte präsentieren sich neu mit drei verschiedenen Ansichten, Icon, Liste und Hierarchie. Zu jedem Inhalt gibt es zusätzlich einen Dialog, welcher die wichtigsten Informationen anzeigt. Auch im Kurs selbst können neben dem Material Dateigrösse und -typ angegeben werden.
Der Drag&Drop-Upload steht nicht nur den Kursleitenden zur Verfügung, auch Kursteilnehmende können überall dort, wo Dateien hochgeladen werden müssen (Forum, Aufgabe, ...) davon profitieren.
Werden Dateien per Drag&Drop in die Kursseite gezogen und als Arbeitsmaterial angelegt, wird der physikalische Dateiname übernommen. Mit dem neuen Icon neben dem Material, dem schwarzen Bleistift, lässt sich dieser Dateiname schnell ändern.
Eine enorme Verbesserung und Arbeitserleichterung ergibt sich durch die Möglichkeit ein Alias (einen Link) zu einer anderen Datei zu setzen. So können Kursleitende über die Serverdateien oder auch die eigenen Dateien eine Datei auswählen und "Alias zur Datei" auswählen, was dann in Form eines speziellen Symbols im Filepicker angzeigt wird. Der Vorteil dabei ist, dass die Datei automatisch aktualisiert wird, sobald die Originaldatei geändert wird.
Kursleitende können nun am Ende des Kurses, rechts unterhalb des letzten Abschnittes, mit den Symbolen "+/-" einen neuen hinzufügen oder den letzten löschen, ohne dazu in die Kurseinstellungen wechseln zu müssen.
In den Kurseinstellungen kann nun neben dem Format auch das Kurslayout definiert werden. Mit dieser Option kann entweder der gesamte Kurs auf einer Seite angezeigt oder können die einzelnen Kursabschnitte auf mehrere Seiten verteilt werden. Damit wird dem sogenannten "Scroll of Death" entgegengewirkt. Mit dieser Änderung fallen gleichzeitig zwei bekannte Features weg, nämlich die Möglichkeit nur ein Thema des Kurses anzuzeigen und die Eduweb-Eigenentwicklung zum Minimieren von Kursabschnitten.
Ausserdem lässt sich jetzt die bedingte Verfügbarkeit nicht nur für Material und Aktivitäten, sondern für gesamte Kursabschnitte definieren. Dies gilt auch, wenn mit Lernpfaden gearbeitet wird.
Bei der Aktivität Lernaufgabe wird nun im Vorfeld nicht mehr unterschieden, welcher Art diese sein sollte. Ob es sich um eine Online-Texteingabe oder das Hochladen einer oder mehrerer Datei(en) handelt, wird erst in den Abgabeeinstellungen des Moduls festgelegt.
Die Aktivität Workshop hat ebenfalls Verbesserungen erfahren. Dort ist neu ein automatisches Wechseln der Phasen möglich.
Ebenso optimiert wurde das Editieren von Testfragen.
Für Kursleitende interessant ist die Tatsache, dass die AJAX-Funktionalität voll umgesetzt wurde und sämtliche Blöcke in Moodle per Drag&Drop verschoben werden können.
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