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Dropbox-Repository in Moodle wird multiuserfähig

Dank eines Hinweises auf Some Random Thoughts von Gavin Henrick war es dem Eduweb nun möglich, Dropbox multiuserfähig in den Filepicker von Moodle einzubinden. 

Nötig dazu war das Erstellen einer Dropbox App mit einem Institutionsaccount und das Beantragen des Status „production“ für diese App. Das Vorgehen ist auch auf docs.moodle.org erklärt.

Im Anschluss musste das Dropbox-Repository noch vom Admin in Moodle aktiviert und der API-Key sowie das Passwort eingegeben werden.

Moodle-User, welche die Dropbox-Anbindung nutzen möchten, müssen sich einmalig mit ihrem Account registrieren und der App erlauben sich mit der eigenen Dropbox zu verbinden. Im Anschluss erscheint Dropbox als weiteres Repository im Filepicker.

 

Nach Auswählen der gewünschten Datei zum Hochladen kann im folgenden Dialogfenster noch ein „Alias/Link“ zur Datei angelegt werden. Dieser bewirkt, dass Dateien, im Moodlekurs automatisch aktualisiert werden, wenn sie in der Dropbox geändert und neu gespeichert werden. Somit erspart man sich das erneute Hochladen in den Kurs.

 

Auch Kursteilnehmende können die Dropbox-Anbindung z.B. für Aufgaben oder Datenbanken nutzen.

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Content Curation

Content Curation ist ein relativ neuer Begriff, wenngleich Kuratieren seit jeher zu den journalistischen Tätigkeiten gehört. Kuratieren (lat. curare = sorgen für, sich kümmern um) bekommt mit der zunehmenden Informationsflut im Internet eine neue Bedeutung.

Was ist Content Curation aber nun genau? In Anlehnung an das lateinische Verb bedeutet es etwa so viel wie Inhalte zu filtern, zu verwalten, zu organisieren sowie zu betreuen und ihnen damit eine andere oder neue Bedeutung zu geben.

Beth Kanter vergleicht in ihrem Blog (http://www.bethkanter.org/content-curation-101/) die Aufgabe eines Content Curators mit jener eines Kurators im Museum, der eine Ausstellung vorbereitet. Am Beginn wird entschieden, was das Thema der Ausstellung sein soll, dann wird nach Inhalten, also Exponaten, gesucht und festgelegt, wie diese präsentiert werden, wo sie platziert werden und auch wie sie beschriftet werden. 

Somit ist analog dazu Content Curation ein Prozess, bei dem das Internet inklusive verschiedener Social-Media-Angebote nach relevanten Inhalten durchstöbert wird, diese organisiert und in einen Zusammenhang gebracht werden. Dabei ist Content Curation aber mehr als ein reines Sammeln und eine durchaus anspruchsvolle Tätigkeit, die seriös ausgeführt, auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Schliesslich gilt es auch sein Netzwerk zu pflegen und die Kommunikation (Kommentare und Diskussionen) aufrecht zu erhalten.

Gemäss Robin Good (http://www.mindomo.com/de/mindmap/content-curation-for-education-and-learning-robin-good-emerge2012-98ccaad217074a07b9bff8b76effab8e) ist Content Curation nicht das Gleiche wie das Teilen, Retweeten oder Liken eines Inhalts. Es geht nämlich nicht nur darum, was man selber mag oder interessant findet, sondern darum ein bestimmtes Thema für eine bestimmte Personengruppe aufzubereiten.

Des Weiteren führt Good zehn Gründe an, warum Content Curation für den Bildungsbereich von Bedeutung ist:

  • Die Fülle von Informationen muss organisiert werden, Content Curation erleichtert die Informationssuche.
  • Zahlreiche Open Educational Ressources und Open Content generell bieten neue Nutzungsmöglichkeiten.
  • Informationen sind heute nicht mehr statisch, sondern verändern sich laufend.
  • Die Ergebnisse der Google-Suche werden für viele zunehmend uninteressant, weil sie oftmals qualitativ nicht den Wünschen entsprechen.
  • Der Arbeitsmarkt hat sich stark verändert, Firmen messen Fertigkeiten und Erfahrungen mehr Wert bei als Zeugnissen und Diplomen.
  • Alternative Beurteilungsformen gewinnen an Bedeutung.
  • Lehrpersonen und Dozierende können so ihre eigenen Skripte und Lehrbücher kuratieren.
  • Aufgrund der einfachen Handhabung und der vorhandenen Möglichkeiten kann man heute Kurse und Materialien ganz einfach im Internet zur Verfügung stellen.
  • Der Bedarf nach innovativen zeitunabhängigen Lernmöglichkeiten ausserhalb der Schulzimmer und Seminarräume steigt.

Wer in Kursen auf einer Lernplattform arbeitet, macht im Grunde genommen auch nichts anderes als Inhalte für die Teilnehmenden zusammenzustellen. Innerhalb von Moodle kann Content Curation z.B. mit Hilfe von Foren, Wikis oder Glossaren umgesetzt werden. Letztendlich bleiben die Inhalte aber weitgehend in einem abgeschlossenen Raum. Wer eine breitere Öffentlichkeit erreichen möchte, kann auf eine Vielzahl anderer Tools zurückgreifen. Mit Hilfe des Embed-Codes könnten auf diese Art entstandene Produkte wiederum in den Moodle-Kurs eingebunden werden.

Möchte man selber mit Content Curation beginnen und vielleicht auch Schüler oder Studierende in diese Arbeit einführen, empfiehlt es sich zuerst einmal gute Kuratoren zu beobachten und von ihnen zu lernen. Schliesslich trägt auch die Wahl des richtigen Curation Tools zum Erfolg bei.

Zurzeit populäre Tools für spezifische Verwendungszwecke sind:
Webseiten oder Links: LiveBinders, diigo
Neuigkeiten, Geschichten und Social Media Timlines: scoop.itstorify, tumblr
Videos: YouTube
Mindmaps: Midomo, mindmeister, pearltrees
Timelines: dipity
Bilder: pinterest

Corinne Weissgerber (http://www.elearningcouncil.com/content/content-curation-best-practices) beschreibt den Ablauf beim Kuratieren in acht Schritten.

  • Finden eines geeigneten Themas
  • Sammeln und Auswählen der Inhalte
  • Inhalt kontextualisieren und eine eigene Meinung vertreten
  • Anordnen der Inhalte
  • Entscheid für ein auf Inhalt und Zielgruppe abgestimmtes Tool
  • Teilen
  • Austausch anregen
  • Verfolgen der Diskussion

Das Eduweb kuratiert das Thema Technology Enhanced Learning in Teacher Education auf scoop.it und stell darin Beiträge zur ICT-Nutzung, zu Medienbildung und -didaktik zur Verfügung, die sowohl für Dozierende als auch Studierende und Lehrpersonen interessant sein können.

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04.07.2012
09:38

Update auf Moodle 2.3 im PHZ- und Eduweb-Moodle: Die wichtigsten Neuerungen

Heute Morgen erfolgte das Update auf die Moodle-Version 2.3, welche einige weitreichende Änderungen mit sich bringt. Insgesamt wurde Moodle wesentlich bedienungsfreundlicher und übersichtlicher. 

An dieser Stelle möchten wir die wichtigsten Neuerungen kurz zusammenfassen und erklären. In den nächsten Tagen und Wochen wird das Eduweb sukzessive alle Manuals und die Info- und Lernkurse anpassen.

Eine kleine Umstellung ergibt sich generell beim Anlegen von Arbeitsmaterial und Aktivitäten im Kurs. Beides ist nun in einem Dialog zusammengefasst und ersetzt die beiden Drop-Down-Menüs. Zusammen mit der Auswahl erscheint rechts im Fenster die dazugehörige Kurzhilfe. Darin werden die einzelnen Module erklärt und deren Einsatzmöglichkeiten beschrieben. Angelegt wird eine Aktivität oder ein Arbeitsmaterial durch Anklicken des Radio-Buttons und dem Link "Hinzufügen".

 

Die Ablage von Dateien in Moodle muss nun nicht mehr über unzählige Clicks im Filepicker erfolgen, hochzuladende Dateien können ganz einfach in den Kurs, in Verzeichnisse oder in die eigenen Dateien gezogen werden. So ist es auch möglich, eine grössere Anzahl von Dateien mit nur einem Arbeitsschritt hochzuladen. Möchte man diese Art des Uploads nicht nutzen, kann über die Option "Datei hinzufügen" die bekannte Ansicht des Filepickers gewählt werden. Inhalte präsentieren sich neu mit drei verschiedenen Ansichten, Icon, Liste und Hierarchie. Zu jedem Inhalt gibt es zusätzlich einen Dialog, welcher die wichtigsten Informationen anzeigt. Auch im Kurs selbst können neben dem Material Dateigrösse und -typ angegeben werden.

 

Der Drag&Drop-Upload steht nicht nur den Kursleitenden zur Verfügung, auch Kursteilnehmende können überall dort, wo Dateien hochgeladen werden müssen (Forum, Aufgabe, ...) davon profitieren.

Werden Dateien per Drag&Drop in die Kursseite gezogen und als Arbeitsmaterial angelegt, wird der physikalische Dateiname übernommen. Mit dem neuen Icon neben dem Material, dem schwarzen Bleistift, lässt sich dieser Dateiname schnell ändern.

Eine enorme Verbesserung und Arbeitserleichterung ergibt sich durch die Möglichkeit ein Alias (einen Link) zu einer anderen Datei zu setzen. So können Kursleitende über die Serverdateien oder auch die eigenen Dateien eine Datei auswählen und "Alias zur Datei" auswählen, was dann in Form eines speziellen Symbols im Filepicker angzeigt wird. Der Vorteil dabei ist, dass die Datei automatisch aktualisiert wird, sobald die Originaldatei geändert wird.

 

Kursleitende können nun am Ende des Kurses, rechts unterhalb des letzten Abschnittes, mit den Symbolen "+/-" einen neuen hinzufügen oder den letzten löschen, ohne dazu in die Kurseinstellungen wechseln zu müssen.  

In den Kurseinstellungen kann nun neben dem Format auch das Kurslayout definiert werden. Mit dieser Option kann entweder der gesamte Kurs auf einer Seite angezeigt oder können die einzelnen Kursabschnitte auf mehrere Seiten verteilt werden. Damit wird dem sogenannten "Scroll of Death" entgegengewirkt. Mit dieser Änderung fallen gleichzeitig zwei bekannte Features weg, nämlich die Möglichkeit nur ein Thema des Kurses anzuzeigen und die Eduweb-Eigenentwicklung zum Minimieren von Kursabschnitten.

 

Ausserdem lässt sich jetzt die bedingte Verfügbarkeit nicht nur für Material und Aktivitäten, sondern für gesamte Kursabschnitte definieren. Dies gilt auch, wenn mit Lernpfaden gearbeitet wird. 

Bei der Aktivität Lernaufgabe wird nun im Vorfeld nicht mehr unterschieden, welcher Art diese sein sollte. Ob es sich um eine Online-Texteingabe oder das Hochladen einer oder mehrerer Datei(en) handelt, wird erst in den Abgabeeinstellungen des Moduls festgelegt.

Die Aktivität Workshop hat ebenfalls Verbesserungen erfahren. Dort ist neu ein automatisches Wechseln der Phasen möglich.

Ebenso optimiert wurde das Editieren von Testfragen.

Für Kursleitende interessant ist die Tatsache, dass die AJAX-Funktionalität voll umgesetzt wurde und sämtliche Blöcke in Moodle per Drag&Drop verschoben werden können.

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SwissMoodleMoot 2012: Anmeldung und Call for Papers

Am 7. und 8. September findet im UNI/PHZ-Gebäude, Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern, die SwissMoodleMoot 2012 statt. Sie richtet sich an Lehrpersonen aller Stufen, Dozierende an Universitäten und Hochschulen, Erwachsenenbildner/-innen, Ausbildungsverantwortliche in Unternehmen sowie Moodle-Admins und Entwickler/-innen.

Die Teilnahme an der SwissMoodleMoot ist gratis! Sie können sich für beide Tage anmelden oder die Veranstaltung jeweils nur am Freitag, den 7. September, oder am Samstag, den 8. September, besuchen. Für eine kleine Zwischenverpflegung in den Pausen ist gesorgt, das Mittagessen in der Mensa kostet etwa CHF 15,-.

Alle wichtigen Informationen, die Möglichkeit zur Anmeldung und den Call for Papers finden Sie auf moodle.ch. Bitte registrieren Sie sich auf dieser Seite und schreiben Sie sich anschliessend in den Kurs SwissMoodleMoot 2012 #SMMXII ein.

Themenschwerpunkte: 

  • Begleitetes Selbststudium mit Moodle
  • Mobile Learning und Moodle-Einsatz in Laptop-, Notebook- oder Tabletklassen
  • Moodle-Kurspraxis
  • Moodle-Module und Plugins (Entwicklung und Einsatz)
  • Mahara

Wenn Sie selbst an der SwissMoodleMoot einen Vortrag halten oder einen Workshop anbieten möchten, tragen Sie Ihren Vorschlag in der Datenbank ein. Beachten Sie dabei bitte die Vorgaben für ein Proposal bezüglich Beitragsformaten und Einreichung.

Am Freitagabend, den 7. September, wird ein gemeinsamer Networkinganlass organisiert. Dieser ist derzeit noch in Planung, die Informationen dazu folgen aber in Kürze.

Das Eduweb freut sich, möglichst viele nationale und internationale Gäste in Luzern anlässlich der SwissMoodleMoot begrüssen zu dürfen.

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08.05.2012
09:57

Ausblick auf Moodle 2.3

Am 1. Juni 2012 steht die Veröffentlichung von Moodle 2.3 an. Die angekündigte Verbesserung im Dateimanagement äussert sich in Form der Drag&Drop-Funktion, welche im Eduweb- und PHZ-Moodle bisher mit Hilfe eines Blocks realisiert und browserabhängig war.

Tatsächlich stellt diese Form des Uploads eine wesentliche Arbeitserleichterung dar. Zusätzlich soll neu die Möglichkeit bestehen, für Dateien neben dem Namen auch Dateityp und Grösse anzugeben.

 

Die Drag&Drop-Funktion soll des Weiteren auch in Forumsbeiträgen, für Kursteilnehmende im Rahmen von Lernaufgaben und für Administratoren zum Hochladen von csv-Files und Nutzerbildern verfügbar sein. Die Aktivität Lernaufgabe wird übrigens mit einem neuen Erscheinungsbild aufwarten, sodass die einzelnen Aufgabentypen erst in den Einstellungen selbst definiert werden. Zu rechnen ist künftig auch noch mit zusätzlichen Möglichkeiten Lernaufgaben zu stellen, z.B. Gruppenarbeiten.

Als weitere kleine Arbeitserleichterung für Kursleiterinnen und Kursleiter soll es mit der neuen Version möglich sein, am Ende des Kurses ein weiteres Thema oder einen Wochenabschnitt hinzuzufügen, ohne in die Kurseinstellungen zu wechseln. 

 

 

Es bleibt abzuwarten, wann Survey 2, welches die Funktionen von Umfrage, Questionnaire und Feedback kombiniert, implementiert wird. Für den Release von Moodle 2.3 wird es aber wohl nicht mehr reichen. 

Eduweb wird nach eingehenden Tests Moodle so bald wie möglich auf 2.3 updaten.

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