Moodlemoot 2012 an der WWU Münster

Nur wenige Wochen nach der Moodlemoot Austria stand die Moodlemoot an der WWU Münster auf dem Programm. Wie bereits in Linz war auch diese Veranstaltung hervorragend organisiert. Bei mehr als 350 Teilnehmenden und einem umfangreichen Programm war das eine logistische Meisterleistung. Ein ganz besonderer Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern, die stets mit Rat und Tat zur Seite standen.

Im Hinblick auf das Programm hätten wir uns etwas detailliertere Informationen gewünscht. Oftmals konnte aufgrund des Titels nur erahnt werden, worum es inhaltlich ging. Grundsätzlich sehr positiv war die Tatsache, dass viele Beiträge Initiativen im Bildungsbereich und zur Förderung von Medienkompetenz vorstellten und sich das Programm nicht nur auf Moodle und die klassischen Workshops selbst beschränkte. Dennoch wäre es ganz gut schon im Vorfeld zu wissen, "wie viel Moodle in einem Beitrag steckt". Bedingt durch die Dichte des Programms war die Zeit zwischen den einzelnen Sessions sehr kurz gehalten, sodass auch Start- und Endzeiten nicht immer eingehalten werden konnten. Hier hätte etwas Entflechtung gut getan, auch eine gemeinsame Pause wäre für den Austausch und das Networking von Vorteil gewesen. Denn eine Konferenz ist, wie es Klaus Steitz in seinen Eindrücken im elc-Blog formuliert hat, immer "mehr als die Summe ihrer Einzelvorträge". Die Qualität der von uns besuchten Einzelvorträge war unterschiedlich, insgesamt bleibt aber ein sehr positiver Gesamteindruck zurück.

Aufgrund der kurzfristig organisierten Teilnahme an der Moodlemoot in Münster konnte das Eduweb keinen eigenen Beitrag leisten, wird dies aber bestimmt im Herbst in Luzern und im nächsten Jahr nachholen. Dem Wunsch von Stephan Rinke, ein Camp zu Moodle zu machen, werden wir an der Moodlemoot Schweiz wohl nachkommen.

Inhaltlich kann der ausführlichen Zusammenfassung der beiden Keynotes im elc-Blog eigentlich nichts mehr hinzugefügt werden. Dennoch sollte betont werden, dass auch das Eduweb die Nutzung von OER unterstützt.

Auf sämtliche von uns besuchten Beiträge einzugehen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Wie immer blieb die Qual der Wahl und gefühlt fanden die für einen persönlich relevanten Vorträge immer parallel statt. Da das Eduweb derzeit noch keine Mahara-Installation zur Verfügung stellt, haben wir nur einen Vortrag zum Thema besucht und uns über die Nutzung von E-Portfolios in der Lehrerausbildung an der PH Wien informiert. Künftig werden wir uns mit diesem Thema aber intensiver auseinandersetzen müssen. Leider haben wir es auch nicht ans Hochschultreffen geschafft. Dennoch haben wir viele gute Ideen, wie z.B. die Nutzung von edutags, Überlegungen zu einem Verbund von Community Hubs, ein sehr differenziertes Modell inklusive Moodle-Kurs zur strukturierten Urteils-Bildung in der Lehrerbildung auf der Basis von FairUrteilen, Anregungen zur Gestaltung eigener Workshops sowie einige neue Moodle-Module zum Testen mitgenommen.

Brunnbauer Carola(carola.brunnbauer@phlu.ch)Gravatar: Brunnbauer CarolaweiterleitenPermalinkTrackback-Link
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